Deswegen verstärken wir unsere Aktivitäten.
Wie recht wir mit unserem Einsatz haben, zeigt die weitere Genehmigungspraxis der Behörde: der bereits ortsansässige Sandabbauer soll seine Fläche auf insgesamt 70 ha ausweiten können. Zusammen mit dem neuen Vorhaben hätten wir dann eine Baggerlandschaft von ca. 150 ha.
Können Sie sich solch eine Fläche vorstellen ?
Zum Vergleich: auf diesen 1.500.000 m2 könnte man 3.500 freistehende Einfamilienhäuser stellen. Das ganze Gebiet wäre durch die Konzentration von Sand und Kies fördernden und weiterverarbeitenden Betrieben unwiederbringlich auf Jahrzehnte belastet und zerstört. Nach Ende der Rohstoffausbeute in ca. 30 Jahren soll dieses Gebiet nicht für Öffentlichkeit zugänglich sein.
Eine Nutzung durch die nächste Generation, also unsere Kinder und Enkel, wird ausgeschlossen. Das kann nicht im Interesse der Bürgerinnen und Bürger sein.
Um das zu verhindern, haben wir den Verein NaturUm gegründet.
Für die weitere Arbeit mit hoffentlich vielen neuen Mitstreiterinnen brauchen wir eine solide Basis auf der Grundlage der Gemeinnützigkeit.
Außerdem wollen wir in Zukunft unsere Arbeitsschwerpunkte ausweiten können. Während unserer bisherigen Arbeit haben wir viel über Landschafts- und Naturschutz gelernt und sind uns des besonderen Wertes unserer Weserlandschaft mit aller Deutlichkeit bewußt geworden.
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